|
|
|
|
|
|
01 Hochschule für Musik Dresden Nach 35-jähriger Lehrtätigkeit an den Musikhochschulen Lübeck, Würzburg und Nürnberg-Augsburg, dort als Professor für Flöte und Kammermusik, unterrichtet Gunther Pohl seit dem Wintersemester 2006/2007 an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden.
02 Bamberger Symphoniker Die Bamberger Symphoniker, deren Soloflötist Gunther Pohl von 1973 bis 2006 war, wurden 1946 von ehemaligen Mitgliedern der Deutschen Philharmonie in Prag und von Musikern aus Karlsbad und Schlesien gegründet, die als Flüchtlinge des Zweiten Weltkriegs nach Bamberg kamen. Als erstes deutsches Orchester lud man sie nach Kriegsende zu Konzerten in Frankreich ein. Bald folgten Tourneen durch Europa, nach Nord- und Südamerika, Asien und Afrika. Dirigenten wie Joseph Keilberth, Rudolf Kempe, Hans Knappertsbusch, Clemens Krauss, Eugen Jochum, Horst Stein – Ehrendirigent des Orchesters auf Lebenszeit - und Ingo Metzmacher haben das Orchester geprägt und eine unverwechselbare Klangkultur geschaffen, die bis heute mit den Bamberger Symphonikern verknüpft ist. Mit Jonathan Nott erhielt das Orchester im Januar 2000 einen neuen Chefdirigenten. Darüber hinaus konnten die Dirigenten Michael Gielen, Hans Zender und Michael Boder für eine ständige Zusammenarbeit gewonnen werden. 03 Residenz-Festival Bamberg Beim Residenz-Festival Bamberg spielen Solisten der Bamberger Symphoniker und internationale Gastsolisten klassische Musik in kleinen und mittleren Besetzungen im Kaisersaal der Neuen Residenz Bamberg. Im Jahr 2000 stand das Festival im Zeichen des 250. Todesjahres von Johann Sebastian Bach. Von Sonaten für ein Melodieinstrument und obligates Cembalo über die Brandenburgischen Konzerte bis hin zu Motetten und Orgelwerken war zwischen dem 31. Mai und dem 18. Juni 2000 ein repräsentativer Querschnitt aus dem Schaffen Bachs zu hören. Gastsolist war der Geiger Rainer Kussmaul, ehemals Erster Konzertmeister der Berliner Philharmoniker. Das Festival stand im Jahr 2000 unter der Schirmherrschaft des Bayerischen Staatsministers für Wissenschaft, Forschung und Kunst, Hans Zehetmair.
|