|
|
|
|
Pressestimmen
Den Auftakt zu diesem grandiosen Konzertereigniss gab der Soloflötist Gunther Pohl mit “Density 21.5” von Edgard Varèse. In spiralartigen Fortschreitungen schraubte sich das Stück in entlegene Randbereiche der Flöte, um daran den nicht festgelegten tonalen Rahmen zu spannen und ihn zeitweise zu überschreiten. Gunther Pohl bereitete mit seiner Interpretation die später orchestral weitergeführten Farbwechsel vor und der Facettenreichtum seines Spiels miniaturisierte das Orchestergeschehen. Fränkischer Tag, Bamberg Wie hätte ich ahnen können, dass mich an einem regnerischen Sonntagabend ein Flöte-Harfe-Duo so begeistern würde, dass ich ebenso lautstark in den Chor der Bravo-Rufer einstimmte wie andere, die zum ersten Mal ein Konzert in der Wigmore Hall hörten? [...] Unwiderstehlich zog Pohls Kunst feinster Phrasierung, verbunden mit großer dynamischer Flexibilität, unter bewusstem Verzicht auf forcierte Lautstärke und Demonstration von Virtuosität (obwohl ihm beides zu Gebote gestanden hätte), den Zuhörer in seinen Bann. The Times, London
Gunther Pohl und Wilfried Kassebaum bieten eine ungemein differenzierte, dynamisch reich gestufte, charaktervoll durchzeichnete Darstellung, deren Farbskala von fahlem Grau bis zu grellen, schneidenden Tönen der Flöte reicht. Wie Kassebaum Akzente setzt, Virtuoses in drängenden Ausdruck umsetzt, wie Pohl die Intensität und Konsistenz seines Flötentons modifiziert, das ist Ensemblespiel bedeutenden Ranges. Alfred Beaujean in Hifi-Stereophonie
Gunther Pohl konnte in Schuberts Variationen über “Ihr Blümlein alle” vorzügliche technische Eigenschaften im figurativen Spiel, leichten Ansatz und einen zu allen dynamischen Extremen fähigen Ton zeigen. Der Tagesspiegel, Berlin
Gunther Pohl ließ Martins Melos dunkel glühen, sein weicher, aber intensiver Ton korrespondierte mit den “Katharina”-Streichern, so dass eine künstlerische Einheit von eigenem Reiz glückte. Nürnberger Zeitung
In Martins “Ballade” gefiel er mit einem klaren, geräuschfreien und dennoch flexiblen Ton und einer überlegenen Genauigkeit. Frankfurter Allgemeine Zeitung
Er versteht sich auf die Dynamik der geblasenen Gesangslinie ebenso gut wie auf die makellose Artikulation eiliger Passagen. Elegant modellierte Phrasierung und ein weit vorantreibender Atem sind stilbestimmende Mittel seiner Interpretation. Die Welt, Hamburg
In Iberts Flötenkonzert, mit dem nötigen französischen Esprit gespielt, traf er Witz und Grazie dieses virtuosen Werkes durch charmante Spiellaune und Plastik der schlanken und doch intensiven Tongebung. Hannoversche Allgemeine Zeitung
Unbestrittener Höhepunkt war die Suite in a-moll für Flöte, Streicher und Basso continuo von Telemann, Dirigent und Solist Gunther Pohl. Seine brillante, fehlerlose Spielweise begeisterte. Durch das überaus sichere Orchester konnte er den Dirigenten und Solisten in sich vereinigen, ohne dass die Gefahr bestand, die Darbietung zu gefährden. Freie Presse, Bielefeld
Gunther Pohl fesselt durch den Farbenreichtum seines Tons, seinen Sinn für den Aufbau der Formen und ihre Verstrebungen, seinen musikantischen Elan, sein intelligentes Erfassen des jeweils Besonderen. Klaus Kirchberg in Musica
|